Anlässlich des Deutschen Beitrags auf der Biennale in Venedig 2015, der von Florian Ebner (Leiter der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang) kuratiert wurde und die Arbeiten der Künstler*innen Olaf Nicolai, Hito Steyerl, Tobias Zielony, Jasmina Metwaly und Philip Rizk ausstellte, fand vom 21.09. bis 25.09.2015 der Workshop Spaces of Displacement. Negotiations of Migration and Refugeeism in Mass Media and Visual Arts im Goethe-Institut in Lagos, Nigeria statt. Dort sprach Prof. Gabriele Genge (Institut für Kunst und Kunstwissenschaft) über „Concepts of Migration and Refugeeism in Art History“ und diskutierte mit internationalen Künstlern, Kuratoren, Journalisten, Fotografen und Wissenschaftlern (u.a. Sean O’Toole, Akinbode Akinbiyi, Wura-Natasha Ogunji, Kunle Ajibade, Roman Deckert, Invisible Borders). Der Workshop in Lagos wurde von Florian Ebner und Kerstin Meincke, Doktorandin am Institut für Kunst und Kunstwissenschaft, konzipiert und vom Ifa unterstützt. Als Resultat der gemeinsamen Woche erschien die Zeitung The Migrant, die im Institut vorliegt.

 

Dabei ist der Workshop nicht die erste Veranstaltung, auf der Wissenschaftler*innen und Studierende der UDE die Gegenwartskunst auf der diesjährigen Biennale Venedig diskutieren. Am 7. Juli 2015 hatte Florian Ebner bereits am Campus Essen in einem öffentlichen und bestens besuchten Werkstattgespräch – einer neuen Reihe des Instituts für Kunst und Kunstwissenschaft von Dr. Alma-Elisa Kittner mit den Studierenden Katharina Bruns, Meike Wiedemann und Jonas Heidebrecht – den Deutschen Beitrag vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert.